Neues Jahr, neuer Job? Diese 4 Fragen solltest Du Dir jetzt stellen

Du machst in Deiner Firma einen guten Job, genießt das Vertrauen Deines Chefs, hast Verantwortlichkeiten, die Dich fordern, fördern und obendrauf noch Spaß machen. Und das kollegiale Arbeitsklima stimmt sowieso? Na, Gratulation. Doch so einen „Rundum-Wohlfühl-Job“ hat leider nicht jeder.

Wenn die Zweifel an Dir nagen, neuerdings die Stellengesuche in der Sonntagszeitung spannender sind als Feuilleton-Artikel, sich Dein Herz nicht mehr „commited“ fühlt, dann ist nun die richtige Zeit, um mal in Dich zu gehen: Wechseln, oder bleiben – das ist jetzt die Frage.

Wer vorschnell ext, der bereut leicht. Und darum empfehlen wir gründliche Grübelei und schonungslose Ehrlichkeit. Butter bei die Fische, los gehts:

1. Arbeite ich gesund?

Höher, schneller, weiter: Du fühlst Dich gehetzt, bist im Laufrad gefangen und Deine Unzufriedenheit steuert auf den Kilimandscharo zu. Da hilft nur eines: kürzer treten. Der Weg vom Workaholic zum Downshifter lässt sich entweder nur mit einer klaren Ansage an die Obrigkeit oder mit einem Jobwechsel umsetzen. Letzteres ist mühsamer, sollte sich aber auszahlen.

2. Freue ich mich nach dem Aufstehen auf den kommenden Office-Tag?

Der eine Kollege verpestet geradezu die Arbeitsatmosphäre, Deine Chefs kommen und gehen, von Wertschätzung und Anerkennung kriegst Du nicht viel mit. Du identifizierst Dich nicht 100 Prozent mit dem Unternehmen, dem Produkt, der Philosophie oder dem Service. Sich am Montagmorgen die Kugel geben zu wollen, jeden folgenden Tag das erhoffte Wochenende herbeizusehnen – ganz klar Dein Fall? Alles todsichere Anzeichen, dass Du in einem anderen Job besser aufgehoben bist.

3. Auf welcher Stufe der Karriereleiter stehe ich – und wo will ich hin?

Wenn die Karriereleiter keine Stufen hat: Du musst über Monate immer dieselben Aufgaben erledigen. So kann es mit Deiner persönlichen Weiterbildung ja einfach nicht klappen. Trittst Du auf der Stelle und fehlen Dir die beruflichen und finanziellen Perspektiven innerhalb des Unternehmens, ist ein Jobwechsel meist zielführend. Deine Fähigkeiten lassen sich sicher besser bei einem anderen Unternehmen einbringen – und werden dort auch entsprechend wertgeschätzt.

4. Komme ich finanziell gut über die Runden?

Es ist demotivierend und frustrierend, wenn man das Gefühl hat, für seine Arbeit nicht entsprechend bezahlt zu werden. Unterbezahlung – ob im Vergleich zu Kollegen, die für die gleiche Arbeit eine bessere Bezahlung bekommen oder im Vergleich zur gesamten Branche – frustriert enorm. Wenn dann das Resultat der Gehaltsverhandlung das Prädikat „lächerlich“ verdient, sieh Dich nach neuen, honigreichen Ufern um. Damit sich Dein Konto nicht mehr rotärgern muss.

Und unterm Strich…?

Nachdem Du die 4 Fragen für Dich beantwortet hast, steht Deine persönliche Bilanz fest. Das neue Jahr wird starten – ob im „alten“ Job oder mit wachgeküsster Wechselabsicht. Go for it!

Willst Du bestens gewappnet sein für den anstehenden Bewerbungsmarathon, dann findest Du hier wertvolle Tipps.