Glücklicher im Büro: Machs Dir selbst

Ohlala, Selbstbefriedigung während der Arbeit? Gang und gäbe, wie diverse Studien belegen. Und weil das Reden über Lust nichts Anrüchiges ist, sondern höchstens sehr menschlich, nehmen wir uns des Themas an: Was ist dran am Solo-Sex?

Kick vor dem Meeting gefällig?

First things first: Das Thema haben wir uns keineswegs aus dem Hut gezaubert. Viele Arbeitnehmer setzen auf den „kleinen Lust-Kick für zwischendurch“, wie die Zahlen beweisen:

Von den täglich 60 Millionen Besuchern einer großen pornografischen Internetplattform, befinden sich zwei Drittel am Arbeitsplatz[1]. Das zeigt, dass der Konsum von Pornografie durch die schnelle Verfügbarkeit zu einem Massenphänomen geworden ist, sich in alle Lebensbereiche ausbreitet – und eben auch vor Arbeitsplätzen nicht haltmacht.

Das deckt sich mit einer anderen Erhebung: Eine Sextoy-Firma behauptet, dass ein wirklich großer Anteil der männlichen Bevölkerung am Arbeitsplatz masturbiert[2]. In New York sollen es beinahe 40 Prozent sein… Warum nicht! Denn letztendlich profitieren wir doch alle, wenn der Kollege herrlich entspannt das Meeting eröffnet.

Selbstliebe führt zu weniger Krankschreibungen

Fehltage müssen nicht sein. Die kleine Lust mit sich selbst erspart so manchen Arztbesuch: In einer Studie haben Wissenschaftler herausgefunden, dass Selbstbefriedigung das Risiko verringert, an Prostata-Krebs zu erkranken[3]. Demnach führt Masturbation dazu, dass ein großes Potential an krebserregenden Stoffen in der Prostata ausgeschwemmt werde. Genau das setze das Krebsrisiko deutlich herab.

Dass so ein Orgasmus wie Medizin wirkt, ist längst bewiesen: Er trainiert den Pubococcygeus-Muskel im Beckenboden zwischen Schambein und Anus. Das beugt Blasenschwäche vor und kann das sexuelle Erleben auf Dauer verstärken, denn diese Zone ist für die Weiterleitung der Erregung über die Nerven ins Gehirn zuständig. Der Höhepunkt wirkt so gegen Stress und kann spannungsbedingte Kopfschmerzen vertreiben. Daumen hoo-ohhh-ooch.

Und sowieso: Mehr lieben!

Der (Arbeits)alltag ist anstrengend genug. Und darum sollten die Leute grundsätzlich viel mehr lieben. Soll heißen: Nackte Tatsachen statt Netflix. 69 statt 6:30 Uhr Weckerklingelei. Nicht nur am Valentinstag Zeit für Aufmerksamkeiten und das Schäferstündchen einplanen.

Wir werden nicht müde und wiederholen es gern: Sex ist gut für die Seele, bestens für den Job – seufz!

 

Quellen:

[1] pressetext.com
[2] vice.com
[3] theconversation.com