Mann im Anzug steigt eindrucksvolle Stiege empor

Karrieresprung: Über Brücke und Kleber musst du gehen

Du steckst in der Karriere-Sackgasse fest? Kann passieren, denn keiner fällt nach oben. Wer innerhalb eines Unternehmens die Erfolgsleiter emporklettern will, der muss die „How to’s“ kennen. Wir helfen beim Auftakt und erklären zwei Effekte, die beim Karrieresprung helfen können.

#1 Der Klebeeffekt

Zäh wie ein Kaugummi: Vom Klebeeffekt spricht man, wenn Du als Arbeitnehmer bei einem Unternehmen einen Einsatz durchgeführt hast und danach fest ins Team übernommen wirst. Soll heißen: Der Arbeitnehmer hat in dem Falle so überzeugende Arbeit geleistet, dass er einen Vertrag absahnt und sozusagen „kleben“ bleibt. Ganz nach dem Motto: Ende gut, alles gut.

Dass es diesen Effekt wirklich gibt, ist unumstritten. Diverse Statistiken belegen seine Existenz. Eine Kostprobe: Ergebnisse einer aktuellen Umfrage zeigen, dass in der Zeitarbeitsbranche rund 37 Prozent der Arbeitnehmer, die ihr Unternehmen eigentlich nach getanem Einsatz verlassen sollten, während ihres Einsatzes oder danach im Kundenunternehmen „kleben blieben“.[1]

#2 Der Brückeneffekt

Vom Brückeneffekt hingegen spricht man, wenn Du über die eigentlich zeitlich begrenzte Tätigkeit eine Anstellung findest, so den Wiedereinstieg ins Berufsleben schaffst und dann später in anderen Unternehmen eine Festanstellung findest. Die Zeitarbeit dient hier sozusagen als „Brücke“ zwischen Arbeitslosigkeit und Festanstellung in Betrieb XY.

Image im Wandel

Effekte hin oder her: Du befürchtest, Zeitarbeit macht sich negativ in Deinem Lebenslauf? Von wegen! Die „good news“ lauten: Das Image von Zeitarbeit hat sich tatsächlich gewandelt. Und so sehen lediglich 8 Prozent der HR-Verantwortlichen die temporären Einsätze als Nachteil an.[2]

karriere

[1] blog.germanpersonnel.de
[2] derstandard.at