Karrieregeil? Dann ab unter die Dusche!

Der Duschstrahl trifft die Haut – und schon knallen Gedankenblitze. Was uns längst klar war, hat eine Studie nun bewiesen: Duschen macht kreativ. Wir verraten, warum man unter der Dusche besser denken kann – und was Euch das für den Job bringt.

Dusche unterstützt kreatives Denken

Ganze 72 Prozent aller Menschen haben ihre besten Ideen unter der Dusche – so das Ergebnis einer Studie[1]. Die Ursache der vermehrten Gedankenblitze ist schnell ausgemacht: pure Entspannung. Der Kopf läuft auf Autopilot. Die Alltagssorgen werden aus dem Oberstübchen direkt in den Abfluss gespült.

Soll heißen: Die einsame, ruhige und gleichzeitig sehr neutrale Umgebung des Badezimmers hilft – so  Wissenschaftler – den Gedanken freien Lauf zu lassen. Unter dem Duschstrahl nimmt man seine eigenen Ideen und Tagträume wesentlich intensiver wahr und kann neue Lösungswege für alte Probleme kreieren.

Leerlauf macht einfallsreich

Einen Fachbegriff für diesen Zustand gibt es übrigens auch: „Default Mode“ nennen Neurologen ihn. Den erleben wir nicht nur unter der Dusche, sondern häufig auch kurz vor dem Einschlafen oder während eines längeren Spazierganges. In Momenten der Ruhe also.

In unserer schnelllebigen Welt haben wir oft Schwierigkeiten, Ruhe und Zurückgezogenheit zu genießen. Gönnst Du Dir bewusst entspannende Phasen, kann Dein Gehirn mit Erlebnissen und Erlerntem dann besonders kreativ umgehen. Im Idealfall entstehen zündende Ideen.

Pausen zwingend notwendig

Die Tatsache, dass wir unter der Dusche mehr kreative Impulse haben als am Arbeitsplatz zeigt, wann und wie unser Denkapparat funktioniert. Aber wie kannst Du diese Erkenntnis nun bei der täglichen Arbeit so einsetzen, das ganz nebenbei noch die Karriere befördert wird? Folgendes gibts zu beachten:

Fehlen Dir kreative Ideen und tolle Impulse, versuch bitte nicht, die Erleuchtung aus Dir herauszupressen. Zwang und Druck sind keine guten Kollegen! Setze stattdessen auf Abwechslung – brich aus Deiner Arbeitsroutine aus. Nimm Deine Pausen wahr und nutzt jene „Auszeiten von der Außenwelt“ ganz bewusst.

Allein ist manchmal eben doch besser

Experten raten, sich selbst ab und zu in eine Art Isolation zu begeben, um äußerliche Ablenkungen besser ausblenden zu können. Nur so kann man sich mit den eigenen Gedanken auseinandersetzen und Ideen bekommen, die sich von denen der anderen abgrenzen.

Einfachste Form der Umsetzung: der Gang an die frische Luft. Schnür also Deine Sneakers und lauf eine Runde um den Block. Atme tief durch und lass Deine Gedanken treiben. Und falls das nicht hilft, bleibt Dir ja immer noch der Sprung unter die Dusche.

[1] Quelle