Kollegen sitzen zusammen an einem Tisch

Jungspund!? So wickelst Du ältere Kollegen um den Finger

Zwei Generationen im Büro? Wenn jüngere Kollegen auf ältere Platzhirsche treffen, sind Probleme meist vorprogrammiert. Wir geben Tipps, wie Ihr die Harmonie trotzdem aufrechterhaltet.

Wo verschiedene Generationen aufeinander treffen, bleiben Unstimmigkeiten nicht aus. Die kleinen Meinungsverschiedenheiten müssen jedoch nicht gleich zum nervenaufreibenden Fight auswachsen. Oft braucht es nur ganz banale Einsichten, um Streit zu vermeiden. Und darum folgen hier 4 „How-tos“, die den Bürofrieden garantiert sichern:

#1 Einfühlen, einfühlen, einfühlen

Am Anfang aller Zusammenarbeit steht: Verständnis. Und da die „alten Hasen“ sowie die „jungen Hüpfer“ nicht unterschiedlicher sein könnten, gibts hier die grundlegenden Charakter-Basics.

Die Generation Y bringt ganz eigene Einstellungen zu Job und Leben mit. Gut gebildet, offen und selbstdenkend wollen sie alte Muster aufbrechen. Die „Jungspunde“ haben andere Vorstellungen vom Berufsalltag, sind stärker an eigenen Bedürfnissen orientiert und haben es nicht so mit einem Pflichtgefühl gegenüber Unternehmen. Selbstverwirklichung steht hoch im Kurs. Weniger gut kommt dagegen: die formelle Art der älteren Kollegen miteinander umzugehen, Hierarchien-Gehabe, unflexibles Arbeiten.

Ganz andere Vorstellungen vom Berufsalltag bringt die ältere Riege mit. Sie ist sich ihrer Erfahrung und der damit verbundenen Überlegenheit bewusst und steht mit beiden Beinen fest im Leben. Pflichtbewusstsein ist alles. Entscheidungen werden gründlich abgewägt. Dein Vorteil: Die Kollegen sind ziemlich berechnend – beinahe jede Handlung ist vorhersehbar.

Was das Wissen um die eigenen Eigenschaften und die der anderen bringt? Ganz einfach: Wer sich zuallererst an die eigene Nase fasst und einfache Grundsätze des menschlichen Miteinanders beherzigt, der macht mit Büro-Zwist erst gar keine Bekanntschaft.

#2 Deine Spezialität: Master of Konfliktmanagement

Trotz allem Verständnis kommt es hin und wieder zu kleinen Konflikten zwischen Jung und Alt. So ist das nunmal auf dem „Schlachtfeld“ Büro: Es gibt kaum ein Unternehmen, in dem sich nicht mindestens zwei Kollegen das Leben gegenseitig schwerer machen.

Bestenfalls stehst Du nicht im Zentrum des Konflikts, sondern setzt Dich vermittelnd ein. Wer die Aussprache sucht, sollte allerdings nicht wild drauflospoltern. Im Büro-Alltag gilt wie in der Freizeit: Der Ton macht die Musik. Kurzschlussreaktionen sollten Genervte unbedingt vermeiden. Schnell eingetippte und abgeschickte E-Mails etwa entpuppen sich leicht als Bumerang.

#3 Loben, aber Gefühlsduselei umschiffen

Lob geht im stressigen Arbeitsalltag nicht jedem ganz leicht über die Lippen – erhöht aber nachweislich die Motivation, steigert die Produktivität und führt dazu, dass die Kollegen Dich auch wertschätzen.

Man soll aber nicht nur für Spitzenresultate und gute Leistungen loben, sondern auch für andere nicht direkt mit der Arbeit verbundene Eigenschaften anerkennende Worte finden. Dazu zählen beispielsweise Einsatz, Beharrlichkeit und Ausdauer. Über das Lob mit Worten hinaus gibt es auch subtile Formen der Anerkennung: Interessiere Dich für die andere Meinung, frage nach Rat. Dass die älteren Kollegen stets einen guten Tipp beizusteuern haben, darauf kannst Du wetten.

#4 Auf Teamevents setzen

Für ein besseres, verständnisvolleres Miteinander eignen sich Teamevents bestens. Gemeinsame Unternehmungen in der Gruppe stärken den Zusammenhalt. Die Kollegen lernen sich besser kennen und verstehen, haben eine gute Zeit ganz ohne Arbeitsdruck im Nacken. Unsere Ideen für eine solche Maßnahme: Schnitzeljagd, ein Kochevent, Lasertag oder Bowling. Letzteres ist cooler als sein Ruf. We promise!

Ob Teamevents oder Gesundheitsvorsorge: Welche Benefits bietet Dein Arbeitgeber so? Und generell: Wie gelingt die Zusammenarbeit mit Generation 45+ in Eurem Büro? Teilt uns Eure Erfahrungen hier anonym mit – und tragt so zu mehr Transparenz bei.