HR-Social Media: Agieren statt Abwarten

Die renommierte „Zeit“ hat heute eine Studie publiziert, deren Aussage Social Media-Experten längst bekannt ist – und nach wie vor schmerzt: Der IT-Verband Bitkom weist erneut auf den Stellenwert von Web 2.0 hin: „Das Web 2.0 ist der Stellenmarkt der Zukunft“, sagt August-Wilhelm Scheer, Präsident des IT-Verbands Bitkom. „Die Unternehmen müssen dort präsent sein, wo sich die Menschen beruflich und privat vernetzen und Informationen sammeln.“ Immerhin 29 Prozent der Firmen bieten nach einer aktuellen Bitkom-Erhebung Stellen auch in sozialen Netzwerken an – Tendenz steigend.

Ernüchtern jedoch ist die Gegenüberstellung einer anderen Studie, die belegt, dass der Mittelstand nach wie vor zögerlich mit Social Media umgeht. Nach einer Umfrage der Personalberatung Rundstedt HR Partners nutzen nur 19 Prozent der Firmen mit 100 bis 500 Mitarbeitern soziale Netzwerke, viel seltener als kleinere oder große Unternehmen. „Beim Thema Social-Media wartet der Mittelstand zunächst ab. Viele fragen noch, was das eigentlich bringt“, sagt Marc Tenbieg, Beiratsvorsitzender im Deutschen Mittelstands-Bund. Dabei sind Experten wie Sophia von Rundstedt sicher: „Um im Kampf um Talente gegenüber großen Unternehmen zu bestehen, muss der Mittelstand Employer-Branding auf Konzernniveau betreiben.“

Fazit von kununu

HR Social Media jetzt – sonst schnappt der Mitbewerb die besten Mitarbeiter weg
Als Arbeitgeber-Bewertungsplattform beschäftigen wir uns seit vier Jahren mit dieser Thematik und können nur erneut betonen: Wenn Unternehmen auch in Zukunft erfolgreich agieren möchten, gelingt dies nur mit den besten Mitarbeitern – und dazu müssen sie JETZT handeln. Abwarten, zögern und zaudern geht zu Lasten von Employer Branding und Rekruting. Die Unternehmen sind gefordert, aktiv zu werden und endlich auf den Kanälen ihrer Zielgruppe vertreten zu sein – unabhängig von persönlichen Präferenzen.

Den Weg zu HR-Social Media müssen die Unternehmen nicht alleine gehen: sie müssen nur wollen  – wir zeigen, wie´s funktioniert.

Zum Artikel:
„Mittelständler verschlafen soziale Netzwerke als Stellenmarkt“
http://bit.ly/i1Dw7d