Mittagspause_Foodhacks

4+1 Foodhacks gegen das Kantinen-Koma

Mittagszeit im Büro. Die Müdigkeit überkommt Dich mal wieder wie das Amen im Gebet. Doch bevor Dein Kopf auf die Tastatur knallt, snack Dich doch einfach wach! Wir verraten, womit Du Hirn und Magen clever füllst.

Kurz nach 12 Uhr, Halbzeit im Büro. Du merkst: Da ist ein Loch in Deinem Magen, das wird immer größer. Deine Gedanken schweifen ab: Wo lang gehts nochmal ins Schlaraffenland? Gelüste nach Herzhaftem und Süßem machen das Konzentrieren nahezu unmöglich. Doch Rettung naht: Schnell mit den Kollegen zur Imbissbude um die Ecke und dort die Auswahl zwischen Döner, Pizza oder Pommes treffen. Fast Food-Filling deluxe. Den Gaumen freuts, der Bauch gibt Ruhe. Nur blöd, dass mit jeder Minute Deine Augenlider schwerer werden. Kurz: Das Mittagstief beehrt Dich – und wie!

Laut einer Umfrage des Marktforschungsinstituts innofact (im Auftrag von Weight Watchers) holen sich 70 Prozent der deutschen Büroangestellten ihr Mittagessen am liebsten beim Imbiss oder in der Bäckerei[1]. Die Formel dabei: Hauptsache schnell + macht satt + benötigt keinen großen Aufwand = „Nehm ich“.

Was Ihr sicher tausendmal gehört habt, wiederholen wir gern: Gesunde Ernährung ist gar nicht so schwer umsetzbar. Im Gegenteil: Es ist ganz einfach, sich clever fit zu snacken. Mit den richtigen Mini-Mahlzeiten könnt Ihr Eure Konzentration fördern und Stress umgehen. Und auf diese Superfoods solltet Ihr setzen:

1. Grüner Tee ist gut, Matcha Latte besser

Was machen die meisten Menschen, um Müdigkeit entgegenzuwirken? Richtig, sie holen sich einen Kaffee. Koffein gibt uns den nötigen Kick, um mittags nicht auf der Tastatur einzuschlafen. Doch nicht nur im Kaffee steckt Wachmacher-Power – auch grüner Tee enthält zwischen 3 und 3,5 Prozent Koffein. Zudem ist grüner Tee nicht nur gesünder, sondern hilft gleichzeitig auch beim Abnehmen. Wer all das Gute des grünen Tees haben will, der setzt auf Matcha. Weil Matcha kein Tee-Aufguss ist, sondern ein Extrakt aus frischen Grünteeblättern, ist der Anteil der wohltuenden Inhaltsstoffe um ein Vielfaches höher als bei gewöhnlichem grünen Tee [2].

Hat den Sprung vom Trend-Getränk zum Evergreen geschafft: Matcha Latte. Dafür 1 Messerspitze Matcha-Pulver mit 2 Esslöffel heißem Wasser aufgießen und mit einem Teebesen oder dem Milchschäumer cremig aufschlagen. Dann warme Milch in eine Tasse füllen, Matcha-Mischung langsam zugeben, fertig.

2. Brainfood in der richtigen Dosis

Hand aufs Herz: Wie viele von Euch haben Schokolade in der Schreibtischschublade gebunkert? Wenn uns der Heißhunger auf Süßes trifft, verputzen wir ohne mit der Wimper zu zucken ganz nebenbei eine Tafel Schokolade. Wer aufs Naschen nicht verzichten möchte, sollte lieber zu Nüssen greifen. Nicht umsonst werden sie Brainfood genannt: Nüsse stecken voller Vitamin B, Mineralstoffe, Antioxidantien und dem Nervenbotenstoff Cholin. Diese Kombination beugt Nervosität und Konzentrationstiefs vor.

Unser Tipp: Stelle Dir Dein Studentenfutter selbst zusammen. So brauchst Du etwa die ungeliebten Rosinen nicht auszusortieren, denn Dein Mix enthält nur Deine persönlichen Favoriten. Je nach Belieben Haselnüsse, Mandeln, Walnüsse, Cashew- und Sonnenblumenkerne in einen Becher geben, diesen gut schütteln, in eine Dose geben und mit ins Büro nehmen. Leichter gehts ja wohl kaum.

3. Açai, der Superstar am Beeren-Himmel

Neben Nüssen sind vor allem Beeren wunderbar als wohltuender Snack geeignet. Die enthaltenen Ballaststoffe sorgen für ein Sättigungsgefühl und können zudem durch ihren süßlichen Geschmack verhindern, dass wir zu Schokolade und Co. greifen. Hundert Gramm haben grade mal 15 bis 30 Kalorien, Ihr könnt also getrost zu größeren Mengen greifen.

Der neue Superstar am Beeren-Himmel: Açai. Eine Açai-Bowl verschafft Euch im Nu notwendige Energie. Dafür 2 EL Açai-Beeren-Pulver (aus dem Reformhaus oder Bio-Laden), 1/2 gefrorene Banane, 1 kleine Avocado, 150 g Tiefkühl-Beeren und etwas Wasser in den Mixer geben. Die fertige Creme in ein geeignetes Gefäß füllen, nach Herzenslust mit Leinsamen, saisonalen Beeren, Kokosraspeln oder anderen Toppings anreichern – und dann ab ins Office. Die neidischen Blicke der Kollegen sind Euch garantiert!

4. Vorbereitung ist alles

Klar, sich jeden Tag vom Imbiss um die Ecke etwas zu holen, ist verdammt einfach. Auf die Dauer ist selbstgemachtes Essen aber deutlich günstiger und vor allem gesünder. Unser Tipp: Versucht am Anfang der Woche vorzukochen. Stellt Euch Gerichte zusammen, die einfach sind und die Ihr im Büro nur aufwärmen müsst. Achtet darauf, viel Gemüse zu verwenden und tauscht Weißmehl gegen Vollkorn aus. Vollkornnudeln mit Brokkoli sind schnell gemacht, liefern aber die nötige Energie, um durch den Tag zu kommen.

Besonders Salate lassen sich am Abend einfach zubereiten, mit Quinoa oder Naturreis als Basis wird garantiert auch jeder satt. kununu’s Sommer-Fav: Salat mit Wassermelone. Wassermelone besteht zu 90 Prozent aus Wasser. Durch die vielen Vitamine ist sie ein perfekter Snack, um im Sommer erfrischt aus der Mittagspause zu kommen. Ein Rezept mit Jubel-Garantie findet Ihr hier.

Zusatz: Besser mit Reminder

Ganz wichtig und so einfach: viel Wasser trinken. Nichts fördert die Konzentration mehr als Wasser. Kopfschmerzen oder Müdigkeit sind meist Anzeichen für zu wenig Flüssigkeit. Die empfohlene Menge von 1,5 Litern pro Tag sollte jeder schaffen. Klebt Euch einen Post-It mit dem Hinweis „Du bist leider kein Kamel“ an Euren Bildschirm. Der Reminder sollte dafür sorgen, dass Ihr immer ein Glas Wasser griffbereit am Platz stehen habt.

Wir finden: Mit den richtigen Tipps ist es also ganz leicht, sich im Büro gesund zu ernähren und dem Mittagstief zu entkommen. Um außerdem nach dem Essen Euren Kreislauf wieder richtig in Schwung zu bringen, solltet Ihr einen kurzen Spaziergang einlegen. Auch wenn es nur einmal um den Block ist: Euer Körper wird es Euch danken. Frische Luft macht den Kopf frei – und schon knallen die Synapsen.

Quellen: [1], [2]