Diese 4 Dinge im Büro lassen Dich im Nu altern

Nach einem anstrengenden Arbeitstag sieht niemand aus wie das blühende Leben, schon klar. Augenringe vom frühen Aufstehen, Zornesfalten vom Groll auf den Chef und die Wampe vom Überstunden-Frustessen: Jajaja, schön macht das Office-Leben schonmal nicht. Wir klären auf und warnen vor 4 (Un-)Dingen, die Dich im Nu altern lassen.

1. Ungeduld

Ungeduld ist Gift – und wirkt wie eine tödliche Dosis Zyankali. Soll heißen: R.I.P. gute Laune, R.I.P. Gesundheit und R.I.P Beauty-Babe. Zudem zeigt eine Studie der „Rockefeller University“ in New York nun, dass Ungeduld obendrauf älter macht. Wissenschaftler ermittelten nämlich, dass Menschen, die weniger Geduld zeigen, einen stärkeren biologischen Verfall aufweisen [1].

Bedeutet für Euch: Wenn der nächste Telefontermin Euch zappeln lässt, keine Panik. Waste – your – Wartezeit!

2. Büro-Mief

Take a deep breath… ähhh, lieber nicht. Wer in stickigen Räumen sitzt, nimmt offenbar Ozon über die Haut auf. Gas, das beispielsweise von alten Druckern und Kopierern ausgestoßen wird, reichert sich nämlich in der Büroluft an. Dort bleibt es nicht lange, sondern reagiert mit Ölverbindungen in der Haut[2]. Nur ein Teil der dabei entstehenden Substanzen wird wieder in die Luft abgegeben. Die übrigen machen es sich im Körper bequem, maximieren sich mit der Zeit – und können so schädlich sein für Lungen und Deine Haut.

Was nun? Den inneren Schweinehund verjagen und rein in die Joggingschuhe. Ausdauersport sorgt durch die hohe Sauerstoffzufuhr für frische Farbe auf den Wangen. Ohnehin wird beim Sport durch eine stärkere Durchblutung die Regeneration der Haut angeregt und das biologische Alter gesenkt [3]. Bleibt die Frage: Worauf wartest Du? 3,2,1… Sport frei!

3. Sahara-Feeling für die Augen

Trockener wirds nicht: Etwa 80 Prozent der Bürobeschäftigten klagen über trockene Haut und Augen, ausgetrocknete Schleimhäute in Mund und Nase und eine dadurch erhöhte Infektanfälligkeit. Oft taucht dieses Thema gerade in den kälteren Wintermonaten auf, wenn Mitarbeiter über die trockene Heizungsluft nörgeln. Doch auch bei Hitze-Rekorden haben Büros mit der Luftfeuchtigkeit zu kämpfen. Die Folgen? Reichen von gereizten Augen bis zu Müdigkeit und Konzentrationsschwäche.

Cleverste SOS-Strategie: Holt den Chef mit ins Boot. Denn oft reichen schon kleine Veränderungen aus, um das Klima im Büro spürbar zu verbessern. Dekorativste Lösung: Stellt Euch Pflanzen ins Büro. Der grüne „Dschungel“ ist die optisch ansprechendere und energiesparende Alternative, um die ideale Luftfeuchtigkeit von 45 bis 55 Prozent zu erreichen [In-Ear-Kopfhörer 4]. Natur sei Dank!

4. XXL-Geräuschkulisse

Bürolärm ist keine Lappalie: Wissenschaftler halten die Schallpegel an manchen Arbeitsplätzen für bedenklich. Größter Störenfried: die tratschenden Kollegen. Aber auch Gespräche, Telefonate, stöckelnde Kolleginnen und Tastaturgeklapper können die Leistungsfähigkeit um bis zu zehn Prozent mindern. Alles in allem stresst die dauernde Geräuschkulisse und kann Gesundheitsschäden anrichten. Darunter befinden sich: zu hoher Blutdruck, Muskelverspannungen, Empfindlichkeiten im Magen- und Darmbereich oder zu Schlafstörungen.

Was tun? Wenn möglich, In-Ear-Kopfhörer oder Ohrstöpsel rein. Stille gut, alles gut.

Unser Fazit

Wenn Dich beim nächsten Mal der Spiegel mit dem eigenen Antlitz schockt, so streck ihm getrost den Mittelfinger entgegen. Das graue Haar, der fette Tränensack: eben Preis Deines Erfolges.

Quellen: [1] businessinsider.de , [2] welt.de , [3] fitforfun.de , [4] orf.at , [5] spiegel.de