Junger Mann mit verschränkten Armen steht im Geldregen seines Crowdfunding-Projektes

Die verrücktesten Crowdfunding-Projekte

Die Idee hinter dem Konzept Crowdfunding ist einfach: Hier eine geniale Idee, da einige Menschen mit Begeisterung für das Projekt – und dem nötigen Kleingeld, versteht sich. Auf Crowdfunding-Plattformen wird eines zum anderen geführt. Immer mehr ambitionierte Unternehmensgründer vertrauen auf die Macht der Masse. Dabei findet man auch allerhand Skurriles. Das sind die verrücktesten Crowdfunding-Projekte. Der Erfolg gibt Ihnen recht.

Prynt: Fotodrucker to go

Prynt ist das neue Polaroid. Oder so ähnlich. Das Smartphone-Case mit integriertem Fotodrucker ermöglicht dem Benutzer das frisch geknipste Foto noch an Ort und Stelle zu drucken. Fotos zu Erinnerungen machen– so die romantisch klingende Vision der Prynt-Gründer. Rund 9.000 Unterstützern gefiel die Idee. Sogar so gut, um das unglaubliche Startkapital von 1,5 Millionen US-Dollars zu stellen. Ein Jahr und 15 Prototypen später war es dann endlich soweit: Handy anstecken, Foto knipsen, drucken.0-4aeb56050cf211fde563da59af9f3f52 2

Einhorn: Das „fairstainable“ Kondom

Bei der schönsten Nebensache etwas für die Umwelt tun? Das Einhorn weiß wie: Die fair, nachhaltig und vegan produzierten Kondome sind der Renner. Auch optisch. Das diese Idee ihren Ursprung im Crowdfunding-Mekka Berlin hatte, muss wohl nicht extra erwähnt werden. Die faire Produktion der Einhorn Condoms findet in Malaysia statt. Streng nach deutschen Richtlinien. Wer jetzt an Greenwashing denkt, schießt zu früh. 50 Prozent des Profits wandern direkt in soziale Projekte. So muss das.03_uuuh_L 2

Karma Classics: Not just a shoe

Ebenfalls aus Berlin, ebenfalls gut für die Umwelt: die Karma Classics. Optisch ein klassischer Chuck, innen 100% grün. Schon zum dritten Mal soll die Produktion für einen Schuh ohne schlechtes Gewissen finanziert werden. Heißt: Keine Kinderarbeit, keine ausbeuterischen Produktionsmaßnahmen und ohne giftige Chemikalien. Mit dem Karma-Deal gibts 100 Paar Schuhe auch für jene Menschen, die es sich sonst nicht leisten könnten. Eben mehr als bloß ein Schuh.

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Fluxo: Es werde Licht

Nach dem Smartphone ist vor der Smartlamp. Das Besondere? Mit Fluxo kann man den Lichtpegel und die Lichtmenge einfach per Handy steuern. Die 300 kreisförmig angeordneten LED-Leuchten machens möglich. Voll aufgedreht entspricht das der Leuchtkraft eine 160 Watt Glühbirne. Bunte Vögel kommen ebenfalls auf ihre Kosten. Fluxo bietet das volle Farbspektrum. Stets da, wo man Licht braucht. Die „Ufo-Lampe“ ist „Made in Austria“. 50.000 Euro betrug das Crowdfunding-Ziel. Etwa 9 Mal so viel wurde bereits in das Projekt investiert. Noch im Februar diesen Jahres soll die Massenproduktion des smarten Einrichtungsstücks starten.

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Brik: Lego fürs Office

Brik by brik kommt der Spaß zurück ins Office. Mehr als 1.600 finanzkräftige Unterstützer hat das Bauklotzspielzeug bereits. Mit der Schutzhülle im Stil einer Lego-Platte wird das Laptop-Design zur Herzensangelegenheit. Brik ist zwar kein offiziell lizensiertes Lego-Produkt, bei den überschaubar technischen Ansprüchen ist das aber kein Problem. Für kreative Köpfe gibts neben fertig zusammengestellten Design-Kits auch Einzelteilchen zu kaufen. Waschechte Nostalgiker verwenden natürlich die Lego-Steine aus der eigenen Kindheit.brik-book-love-emoji_grande 2