To-Do-Liste für die Obrigkeit: Was Dein Chef mal wirklich anpacken sollte

Dein Chef, der selbsterklärte Allwissende: Über Donald Trumps Temperament urteilt er mit dem gleichen Selbstvertrauen wie, wenn es um die Zufriedenheit seiner Mitarbeiter geht? Na bravo.

Und weil er selbstverständlich genau weiß, was seine Angestellten benötigen, tut sich leider wenig bis nichts in Sachen Mitarbeiterzufriedenheit. Dezente Hinweise à la „Der Kaffee ist ja unzumutbar“ oder „Die Firma im Büro nebenan war gestern beim Bowling“ dringen absolut nicht in seine Schaltzentrale vor? We feel you.

Rettung naht

Da Dein Chef offensichtlich über kein raffiniertes Wahrnehmungssystem verfügt, gibts hier etwas Nachhilfe. Wir präsentieren: Sieben +1 Dinge, die Dein Chef im Jahr 2017 mal endlich anpacken sollte.

Und so funktionierts: Einfach den Artikel ausdrucken, mit Kollegen beraten, dann das Kreuzchen vor die passenden Textpassage setzen.

Nun Tesafilm schnappen und die fertige Wunschliste dem Chef dann unauffällig an die Bürotür kleben. Wie immer bei kununu gilt auch hier: Die Aktion ist garantiert anonym und fix erledigt – versprochen!

Die To-Do-Liste für die Obrigkeit

[ ] Eine gute Tat ist eine gute Tat. Und darum bitte: Öfters mal „Danke“ sagen – und das dann ehrlich meinen. Denn meistens geschieht das höfliche Abnicken nur so nebenbei. Der Form halber. Bäh.

 

[ ] Ohne Bohnen, ohne Dich: Zwar ist Filterkaffee selbst in der Szene-Gastronomie in New York und Berlin wieder salonfähig geworden, dennoch macht der Gang ins Office gleich doppelt Spaß, wenn dort schon die Lavazza wartet. Lieber Chef, on top auf unserer Wunschliste: Bitte eine 1A Kaffeemaschine springen lassen. Du bekommst im Gegenzug: besonders wachgeküsste Oberstübchen. Und täglich wohligen Kaffeeduft, der sogar das kälteste Büroherz versöhnlich stimmt.

 

[ ] Mehr Mitgefühl bei Krankfeierei. Viele Arbeitnehmer dürfen einen Tag ohne ärztliches Attest krank zu Hause bleiben. Aber mal ehrlich: Nur der Praktikant kuriert den Kater an einem Tag aus. Fortgeschrittenes Alter verlangt nach doppelt so vielen Regenerationstagen. Mit Lohnfortzahlung, versteh sich. Alles andere macht keinen Sinn.

 

[ ] Jobgesuch: Motivationskanone. Druck, Druck, Druck – von Motivation keine Spur? Feel-Good-Manager helfen, wenn sich der Spirit nicht so recht einstellen will.

 

[ ] Fragesatz statt Imperativ. Wer mag schon Zwang…? Eben.

 

[ ] Uns nachsitzen lassen. Denn bei 35- bis 49-Jährigen zählen Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung, beispielsweise Workshops und Seminare, sogar zu den Top 3 Wünschen an Herr oder Frau Big Boss, so belegt es eine Studie[1].

 

[ ] Erholungsbeihilfe. Die Massage vom Chef bezahlen lassen? Das geht wirklich. Kleine Gabe mit großer Wirkung, ohhhm.

 

[ ] …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………

 

Transparenz schaffen

Du könntest die Wunschliste noch ewig fortsetzen? Oder lässt Dein Arbeitgeber keine Wünsche offen? Sags uns. Hier kannst Du Benefits, Kollegenzusammenhalt und Co. schnell und anonym bewerten.

Quelle: [1] karriere.at