Ein kleines Geschenk mit rosa Schleife liegt in ausgestreckten Händen.

Deshalb zahlen sich Benefits für Unternehmen aus

Zufriedene Mitarbeiter sind keine Selbstverständlichkeit. Dass Geld alleine nicht glücklich macht, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Benefits wie flexible Arbeitszeiten, Homeoffice und Kinderbetreuung spielen bei der Jobauswahl eine entscheidende Rolle. Warum Arbeitgeber unbedingt auf Mitarbeiter-Benefits setzen sollten, verraten wir in diesem Beitrag.

Benefits wirken sich positiv auf Mitarbeiterzufriedenheit aus

Im Kampf um die besten Mitarbeiter sollen Incentives einen wesentlichen Beitrag zur Steigerung der Arbeitgeber-Attraktivität leisten. Sie bieten Unternehmen die Möglichkeit, sich spürbar vom Wettbewerb abzusetzen und Talente für sich zu gewinnen. Sowohl für Mitarbeiter als auch für Unternehmen sind solche Benefits oft reizvoller als eine Gehaltserhöhung. Firmen zeigen ihren Mitarbeitern so, dass sie die geleistete Arbeit wertschätzen.

In einer Trendstudie der fidelis HR wurden Personalverantwortliche gebeten, die Wirkung der Benefits in ihrem Unternehmen auf einer Skala von 1 (= geringe Wirkung) – 6 (= große Wirkung) einzuschätzen. Die Ergebnisse zeigen, dass dem Angebot von Benefits eine mittlere Wirkung (3,5) zugeschrieben wird. Die Auswirkung von Benefits auf Motivation, Stärkung der Mitarbeiterbindung, Leistungsbereitschaft sowie Verbesserung der Attraktivität als Arbeitgeber wird hoch eingeschätzt (3,6-3,9)[1]. Das Fazit: Die betrieblichen Sozialleistungen steigern die Verbundenheit mit dem Unternehmen und verbessern das Betriebsklima.

Diese Benefits spielen in einer anderen Liga

Betriebliche Altersvorsorge, Essens-Gutscheine oder Diensthandy gehören zu den Klassikern unter den Zusatzleistungen. Auch Home-Office gehört bei immer mehr Betrieben zum Standard-Repertoire. Manchen Chefs ist das nicht genug. In diesen Unternehmen legen sich die Chefs in puntco Mitarbeiter-Benefits besonders ins Zeug.

  • Betriebsausflüge sind in vielen Unternehmen gang und gäbe. Seine ganze Belegschaft mal einfach ins Ausland einzuladen, sorgt definitiv für Aufsehen. Genau das hat die Karriereplattform Xing gemacht und alle Mitarbeiter zu einem dreitägigen Betriebsausflug nach Mallorca eingeladen.[3] Auch das Berliner Start-Up Adjust lädt sein Personal einmal im Jahr für eine Woche zum gemeinsamen Urlaub, beispielsweise nach Mexico, ein. Warum? Ganz einfach. Nach den Urlauben ist deutlich spürbar, dass die Mitarbeiter euphorischer und zufriedener bei der Arbeit sind. Christian Henschel, einer der drei Gründer sagt, dass die Mitarbeiterreise ein Grund sei, warum das Start-up die Fluktuation bisher bei drei Prozent halten konnte. Dies spare enorm Kosten ein.[2] Top!
  • Kaum zu glauben: Mark Douglas, CEO der kalifornischen Marketingagentur SteelHouse, bezahlt seinen eigenen Mitarbeitern die Ferien. Bis zu einem Wert von rund 1800€ im Jahr, erhalten die Angestellten ihre Urlaubsausgaben als Spesen zurückerstattet. Grund für diese Aktion: Nachdem man sich eine schöne Zeit mit den Liebsten macht, sind die Angestellten motivierter und produktiver.[3]
  • Chieh Huang, Geschäftsführer des Online-Supermarkt Boxed, legt einen Zahn zu. Er kommt für das Studium der Kinder seiner Mitarbeiter auf. Doch nicht nur das: Vor kurzem verkündet er, dass er für alle Hochzeiten seiner Mitarbeiter aufkommen will.[4] Ein Traum, nicht wahr?

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Mitarbeiter bei solchen Aktionen die Firma wechselt, ist auf jeden Fall sehr gering.

Diese Benefits wünschen sich Mitarbeiter vom Arbeitgeber

Eine Analyse basierend auf 55.360 Suchanfragen zeigt, welche Angebote die größte Relevanz für Jobsuchende haben. Ganz vorne mit dabei: Flexible Arbeitszeiten (51 %), Home-Office (33 %) und die Möglichkeit, den Hund mit ins Büro zu nehmen (26 %).  Die Studie zeigt, dass eine große Diskrepanz zwischen Wunsch der Mitarbeiter und Wirklichkeit der Firmen-Angebote herrscht. Ein Beispiel dafür: Der am häufigsten von deutschen Unternehmen angebotene Benefit ist ein Firmen-Parkplatz (46 %). Dieser ist aber nur für knapp 9 % der Arbeitnehmer wichtig. Genauere Informationen zur Studie findest Du hier.

 

 

Quellen:
[1] fidelis-hr.de
[
2] impulse.de
[3] manager-magazin.de
[4] welt.de
[5] miss.at