Daran erkennst Du, dass Dein Chef ein Psychopath ist

Egozentrisch, machthungrig, rücksichtslos: Der Anteil der Psychopathen ist in Führungsetagen nachweislich besonders groß. Wir verraten 4 Anzeichen, die Deinen Psychopathen-Chef entlarven.

Die Zeitbombe sitzt im Chefsessel. Ein hochfunktionaler Typ mit eindrucksvollem Jobtitel – und einem verkommenen Inneren. Psychopathisch veranlagte Menschen kommen karrieremäßig ziemlich weit. Und so ist es wenig verwunderlich, dass der Anteil der Psychopathen unter den Führungskräften besonders groß ist – und zwar drei- bis viermal höher, wenn man Studien glauben mag[1]. Gerade die Banken- und Versicherungsbranche und der Vertrieb ziehen solche Persönlichkeiten an[2]. Und die überwiegende Mehrheit der Psychopathen-Chefs sind übrigens Männer[3].

Die Zusammenarbeit mit einem solchen Exemplar gleicht einem Spießrutenlauf. Du fühlst Dich wie eine Pendel, das zwischen ganz gegensätzlichen Gefühls-Polen hin- und hergeschleudert wird. Von aalglattem Charme bis hin zu seinem krass übersteigerten Grandiositätsempfinden: Wir verraten 4 Anzeichen, die einen Psychopathen-Chef entlarven.

1. Er überrascht Dich. Leider.

3, 2, 1 – Launenwechsel. Big Boss verhält sich oft impulsiv. Er lobt in einem Moment eine Idee gen Himmel, zerreißt diese aber im nächsten Augenblick in der Luft. Auch setzt er sich beispielsweise kurzerhand über eigens erstellte Regeln hinweg. Diese Eigenschaft macht ihn unberechenbar. Nichts kannst Du wirklich ernst nehmen. Seine mangelnde Fähigkeit zur Selbstkontrolle schlägt sich auch im Fehlen langfristiger Ziele und der Unfähigkeit zum strategischen Arbeiten nieder.

2. Kontrolliert wird. Alles. Wirklich alles.

Du hast die ganze Zeit das unangenehme Gefühl, dass alles, was Du sagst und tust, unter die Lupe genommen wird? Ist auch so. Chefs mit psychotischen Tendenzen haben Spaß an Dominanz und Kontrolle. Sie halten ihre Mitarbeiter klein. Sehr klein. Entscheidungs- oder Handlungsfreiheit? Nope. Denn sobald Du das Office betriffst, werden Dir gewissermaßen Ketten angelegt – das gilt sowohl bei kleinen und großen Entwicklungen im Unternehmen als auch bei der Kommunikation mit Kunden oder Partnern.

3. „Sorry“ ist nicht seine Welt.

Ein Entschuldigung kommt dem Psycho-Chef niemals – oder nur sehr schwierig – über die Lippen. Mitgefühl, Scham, Schuldgefühle? Fremdwörter. Das Reue-Karussell dreht sich ohne ihn.

4. Neue Kollegen umschwärmen ihn wie Motten das Licht.

Der Psycho braucht die Aufmerksamkeit und Bewunderung seiner Umgebung. Sich selbst nimmt er übertrieben großartig wahr. Sein zweiter Vorname: der Blender. Mit vollem Erfolg vermittelt er das Bild des charmanten Vorgesetzten nach außen. Auf den ersten Blick verfügt er über eine große soziale Kompetenz. Ihm gelingt es durch seine manipulative Art schnell, das Vertrauen anderer Menschen zu gewinnen – und das, obwohl es ihm komplett an Mitgefühl sowie authentischen Bindungen zu anderen Menschen fehlt.

Und nun?

Es gibt zwei Reaktionen derjenigen, die an einen Psychopathen-Chef geraten: Die guten Mitarbeiter gehen, die anderen beschweren sich hinter vorgehaltener Hand. Unser Tipp: Sei einer der Guten aka Mutigen – Zeit für den Absprung in ein entspannteres Arbeitsleben!

Ein zu Scherzen aufgelegter Vorgesetzter, starker Kollegenzusammenhalt oder ist die Stimmung im Büro konstant am Tiefpunkt angesiedelt? Verrate uns jetzt, wie Dein Arbeitgeber so tickt – und sorge so für mehr Transparenz.

Quelle: [1], [ebd.], [3]