Aufgeschlagener Kalender mit Notizen und Handy darauf

Brückentage 2016: So holt Ihr garantiert das Maximum aus Eurem Urlaub raus

Erster Arbeitstag und schon wieder urlaubsreif? Wir kennen das. Getreu dem Motto: „Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub“, helfen wir Euch bei der Urlaubsplanung 2016. Das neue Jahr knausert ordentlich mit den Brückentagen – wir zeigen Euch, wie Ihr trotzdem das Maximum an Urlaub rausholt. An die Kalender, fertig, los!

Für alle, die schon wieder Reif für die Insel sind, gibts die schlechte Nachricht gleich vorne weg: Das Arbeitsjahr 2016 ist brückentagtechnisch sehr bescheiden. Im Schaltjahr darf sogar ein Tag mehr „gehakelt“ werden. Danke dafür.

Die geliebten Feiertage sind 2016 meist keine Brückentage: Erster Mai? Sonntag. Maria Himmelfahrt? Montag. Weihnachten? Freitag. Silvester? Freitag. Auch dafür danke.

Doch erst mal alles der Reihe nach.

So holt Ihr das Maximum aus Eurem Urlaub raus

Im Januar und Februar sind Brückentage wie gewohnt Mangelware. In Deutschland und der Schweiz dürfen sich die Arbeitnehmer zum ersten Mal am 25. März über ein langes Wochenende freuen. Hier gilt der Karfreitag als Feiertag. In Österreich wird natürlich mit Freude fleißig „gehakelt“.

Da der 1. Mai auf einen Sonntag fällt, bietet sich erstmals mit Christi Himmelfahrt am 5. Mai die Möglichkeit auf ein verlängertes Wochenende. Alles was es dazu braucht, ist ein geschickt platzierter Urlaubstag.

Drei Wochen später ist wieder Achtung geboten: Fronleichnam am 26. Mai fällt dieses Jahr ebenfalls auf einen Donnerstag. Ein weiterer Urlaubstag beschert Euch 4 entspannte Tage fernab vom alltäglichen Wahnsinn. In Deutschland kommen jedoch nur die Kollegen aus Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, NRW, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt in den Genuss dieses Feiertages.

Das Sommerloch macht auch vor den Brückentagen nicht halt. In Deutschland und Österreich herrscht von Juni bis September tote Hose.

Die Schweizer feiern am 1. August Ihren Nationalfeiertag. Der fällt glücklicherweise auf einen Montag und wird deshalb gleich doppelt gefeiert.

Österreich: Herbst-Urlaub dank dem Nationalfeiertag

In Österreich wird am 26. Oktober der Nationalfeiertag gefeiert. Wer an den Feiertag am Mittwoch noch zwei Urlaubstage anhängt, erhält im Gegenzug 5 freie Tage. Wer drei Urlaubstage investiert und sich zusätzlich den 31. Oktober frei nimmt, sogar 7 Tage. Allerheilgen sei Dank.

Ganz ausgefuchste Urlaubsplaner nehmen sich obendrein am 24. & 25. Oktober frei. Das hilft garantiert gegen jede Herbstdepression: 5 Urlaubstage für 11 Tage blau. Unser Tipp: Gönnt Euch diese 5 Sterne-Deluxe-Variante.

In der Schweiz bietet sich der 1. November am Dienstag ebenfalls als idealer Brückentag an.

In Deutschland funktioniert diese Variante jedoch nur in Bayern, Baden-Württemberg, NRW, Rheinland-Pfalz und im Saarland. Im Norden gilt Allerheiligen nicht als kirchlicher Feiertag.

Der Sachsen-Joker

Den Sachsen steht mit dem 16. November ein zusätzlicher Fenstertag ins Haus. Sie zelebrieren den Buß- und Bettag am Mittwoch. Ideal um Rest-Urlaub zu verprassen, oder übers Jahr angehäufte Überstunden abzubauen. Gönnt Euch.

Der letzte Brückentag: Maria Empfängnis

In Österreich und Teilen der Schweiz ist der 8. Dezember ein Feiertag. Maria Empfängnis fällt auf einen Donnerstag. In der Vorweihnachtszeit kann dieser letzte Fenstertag ein wenig über die schlechten Urlaubsaussichten gegen Jahresende hinwegtrösten.

Für freie Tage über Weihnachten und Neujahr solltet Ihr genügend Urlaub ansparen. Wer sich zwischen dem 23. Dezember und den Heiligen drei Königen am 6. Januar ausgiebig erholen möchte, muss 9 Urlaubstage einplanen.

Den perfekten Zeitpunkt für Euren Urlaub wisst Ihr jetzt. Wann der perfekte Zeitpunkt für Eure Bewerbung ist, erfahrt Ihr hier.