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7 Psycho-Tricks, die Dir im Büro wirklich weiterhelfen

Vertrauen gewinnen, Sympathien sichern, kompetenter wirken und am Ende mehr Gehalt rausschlagen: Genau das wird mit diesen Psycho-Tricks spielend möglich.

Fachliche Kompetenz allein genügt längst nicht: Im Berufsleben kommts vor allem auf soziale Kompetenzen an. Mit der richtigen Kombination aus Menschenkenntnis plus Kommunikations- und Verhandlungstechniken tanzen Vorgesetzte und Kollegen nach Deiner Pfeife. Und mit diesen 7 erprobten Psycho-Tricks wickelst Du wirklich alle um den Finger:

#1 Zugehörigkeit vorflunkern

Setze auf die Macht von Gemeinsamkeiten. Damit suggerierst Du unterschwellig Zugehörigkeit. Denn je ähnlicher uns ein Mensch ist – ob beim Aussehen, in Körpersprache oder Wortwahl – desto sympathischer finden wir ihn.

Dieses Wissen lässt sich einfach anwenden: Deine Kollegin trägt gern schwarz? Der Chef hat eine ganz offensichtliche Macke? Es gibt ein Wort, das der Kollege oft und gern wiederholt? Ein bisschen copy and paste – und schon fliegen Dir jene Sympathien nur so zu.

#2 Knappheitskniff

Oft gesehen in der Einkaufsmeile: günstige Angebote, die angeblich fast ausverkauft sind. Dahinter steckt meist Manipulation aka der Knappheitskniff. Das steckt dahinter: Sobald Dinge, Dienste, Leistungen und Sachverhalte als selten oder schwer erhältlich dargestellt werden, gewinnen sie an Attraktivität. Die Moral von der Geschichte: Mach Dich rar und Du bist ein Star. Lässt sich übrigens auch in Zusammenarbeit mit anderen erfolgreich einsetzen. 

#3 Der Halo-Effekt

Eine herausragende Eigenschaft überstrahlt alles andere: Der Halo-Effekt beschreibt einen Wahrnehmungsfehler, bei dem einzelne Merkmale einer Person so dominant auf uns wirken, dass sie einen überstrahlenden Gesamteindruck erzeugen. Soll heißen: Ist dies bei Dir der Fall, traut Dir Dein Gegenüber zusätzlich noch Intelligenz, Fleiß, Durchhaltevermögen oder auch soziale Kompetenz zu. Leider lässt sich der Halo-Effekt kaum beeinflussen. Du erzeugst ihn? Na dann, Glückwunsch!

#4 Der Horn-Effekt

Das Gegenteil zum Halo-Effekt ist übrigens der Horn-Effekt. Er allerdings führt zu spontaner Antipathie. Manchmal reicht schon eine einzige Eigenschaft, die Deinem Gegenüber aufstößt – und schon kippt die ganze Stimmung. Jede Aussage wird dann auf die Goldwaage gelegt und anders aufgenommen, als sie vielleicht gemeint ist.

Was Dir das Wissen über dem Horn-Effekt bringt? Mach Dir bewusst, wie subtil dieser Effekt wirkt – und versuch mal, Pauschalurteile kritischer zu hinterfragen.

#5 Das Kontrast-Prinzip

Frag nach viel, nimm weniger: Im Büroalltag hat sich auch das Kontrast-Prinzip bewährt. So geht die Taktik: Erst eine große Bitte stellen und Dich dann mit weniger begnügen.

Ein konkretes Beispiel: Wer den Grips von den Kollegen will, der setzt erst 45 Minuten Brainstorming an, nimmt dann aber nur 30 Minuten ihrer Zeit in Anspruch. Unterm Strich wird jeder über Dein Entgegenkommen dankbar sein. Muss ja keiner wissen, dass dahinter Berechnung steckt…

#6 Reaktanz-Trick

Aus Kinderbüchern kann man lernen: Tom Sawyer tut so, als wäre Zaunstreichen die aufregendste Angelegenheit der Welt. Das Angebot eines Freundes, ihn abzulösen, schlägt er zunächst mit Verweis auf den hohen Anspruch aus. Schließlich kaufen seine Kumpel sich sogar das Recht zu helfen… Clever gemacht, Tom! Das Prinzip dahinter heißt Reaktanz. Das Phänomen besagt: Jeder tut am liebsten das, was er nicht darf oder nicht soll.

Signalisiere Deinem störrischen Kollegen also: Ich bin mir gar nicht so sicher, ob Du das überhaupt schaffst. Wetten, dass er plötzlich ungeahnten Eifer entwickelt?

#7 Korrumpierungseffekt

Von Kindesbeinen an haben wir gelernt: Belohnung gibt es nur für unangenehme Dinge. Ein versprochener Anreiz kann die Motivation also mitunter schädigen. Jeder äußere Anreiz legt dem Gehirn daher nahe: Die belohnte Tätigkeit kann keinen Spaß machen. Viel wirksamer ist ein überraschendes Lob. Es beflügelt den Mitarbeiter, und wird doch so selten genutzt.