Oktoberfest

5 Tipps: How to Wiesn mit dem Arbeitgeber

O’zapft is – Am 19. September hat das Oktoberfest begonnen und ganz München schunkelt sich in den jährlich wiederkehrenden Ausnahmezustand. Das kollektive Ziel: Der zünftige Rausch. Fesche Madln und stramme Buam, die sich nicht privat, sondern mit dem Chef höchstpersönlich die preiswerte 10,40 Euro-Maß zu Gemüte führen, sollten dabei aber einiges beachten. kununu steht Euch mit den 5 Tipps zu „How to Wiesn mit dem Arbeitgeber“ selbstverständlich zur Seite.

1. Richtig aufbrezeln

Das richtige Outfit ist das A und O um die Blicke der Kollegen auf sich zu ziehen. Die blau-weiße Seele musste in den letzten Jahren viele billige und schlecht sitzende Abklatsche der heißgeliebten Tracht verkraften. Knallige Turnschuhe zur Ledernen sind ebenso lächerlich wie rosa Plüsch-Dirndl mit Glitzersteinchen, deren Saum das Knie nur aus der Ferne kennt. Authentizität ist das Zauberwort.

2. The Dirndl Code

Links, rechts, mitte – wo muss sie nun hin, die Schürzen-Schleife? In Zeiten von Tinder & Co. mag es zwar altmodisch wirken, trotzdem ist die Schürzen-Schleife sehr gut geeignet, um den Beziehungs-Status eines feschen Madls zu ermitteln. Ist Frau – von ihr aus gesehen – Rechtsträgerin, ist sie in festen Händen. Will man den süßen Kollegen aus dem Büro dazu zu bringen, endlich den ersten Schritt zu wagen, bindet man die Masche links. Will heißen: Trau dich, ich bin Single. Eigentlich ganz einfach, oder?

3. Oans, zwoa, gsuffa!

Wer kennt es nicht: Der Gerstensaft fließt in Strömen, die Stimmung ist ausgelassen – oans, zwoa, gsuffa! Doch Vorsicht: Auch wenn man es sogar auf den zweiten Blick nicht vermuten würde, handelt es sich um ein Firmen-Event. Komasaufen und Schulter-Klopfer für den Abteilungsleiter sind da eher unangebracht. Auch für den obligatorischen Tanz auf den Bierbänken ist es klug, dem Chef den Vortritt zu lassen.

4. Holz vor der Hütte

Warum das Dirndl auf der Wiesn so beliebt ist, weiß Jeder-Mann. Die Tracht birgt aber so ihre Tücken. Zu viel nackte Haut kann schnell zu einer falschen Interpretation der eigenen Absichten führen. Um sich nicht als Desktophintergrund der IT-Abteilung wiederzufinden, sollte Frau zumindest auf dem Firmen-Event dem Motto treu bleiben: „Weniger ist mehr.“

5. Wer den Schaden hat, …

Wenn der Chef die Maut zahlt, schmeckt das Bier gleich doppelt so gut. Fällt der berühmte Schalter, ist es aber zu spät. Der Kollege im Bett, der Mageninhalt am Tisch oder der tiefe Fall von der Bierbank – sind nur eine Handvoll möglicher Szenarien, die erst nach 3 Maß passieren. Wer auf hartnäckigen Büro-Gossip und einen scheinbar endlosen Walk-of-shame verzichten kann, sollte sich bei der nächsten Bestellung genau überlegen, ob er sich mit Wasser oder Gerstensaft die Kehle befeuchtet.